Warburg Research erhöht erneut das Kursziel für die InVision AG - von 29 Euro auf 36 Euro

Felix Ellmann, Analyst von Warburg Research, stuft das Kursziel der Aktie von InVision AG (ISIN: DE0005859698) von 29 Euro auf 36 Euro hoch. Das Rating bleibt unverändert bei “Kaufen”. Erst vor etwa vier Wochen hatte Warburg Research das Kursziel für die InVision-Aktie von 25 Euro auf 29 Euro erhöht. Am 11. November 2013 präsentierte die InVision AG auf ihrer Analysten- und Investorenkonferenz im Rahmen des Deutschen Eigenkapitalforums in Frankfurt die finalen Neunmonatszahlen und gab einen Einblick in die Geschäftsentwicklung. Auf dieser Basis ergeben sich für den Analysten Ellmann neue Perspektiven auf Umsätze und Erträge.

Ellmann begründet in seinem Research-Bericht vom 15. November 2013, dass er aufgrund eines hohen erwarteten Umsatzwachstums der SaaS-/Cloud-Erlöse in 2014 seine Prognosen erneut anhebt. Gleichzeitig rechnet er mit einer Stagnation der Kostenbasis der Gesellschaft auf niedrigem Niveau, was insgesamt zu einer Erhöhung der Ertragsprognosen bei gestiegener Visibilität führt.

Seine bisherige Schätzung der Umsatzerlöse sah lediglich ein moderates Wachstum der Umsätze vor. Dabei wurde ein leichter Rückgang des bestehenden Lizenz- und Dienstleistungsgeschäftes unterstellt, welcher moderat durch SaaS-/Cloud-Lösungen überkompensiert wird. Aktuell scheint laut Ellmann jedoch ein höherer Umsatzzuwachs realistisch, da einerseits das Bestandsgeschäfts stabiler verläuft und andererseits die Gesellschaft mit Zuwachsraten im SaaS-/Cloud-Bereich im oberen zwei- bis niedrigen dreistelligen Prozentbereich rechnet. Warburg Research hatte bisher eine Wachstumsrate von 60-70 Prozent erwartet. Insbesondere zeige sich, so Ellmann, dass das neue Geschäftsmodell nun greift und somit der Umsatzanteil der dynamisch wachsenden SaaS-/Cloud-Umsatzerlöse bereits in 2013 über 10 Prozent liegen könnte

In Bezug auf die stagnierende Kostenbasis erklärt Ellmann, dass bei InVision sowohl die Kundengewinnung als auch der Betrieb neuer Kunden in der Cloud-Lösung, genau wie die Bereitstellung von E-Learnings nur mit sehr geringen direkten Kosten verbunden ist. Flankiert durch diese Entwicklung wird nun die Kostenbasis für 2014 lediglich mit 11 Millionen Euro angesetzt. Die vorherige Schätzung von Warburg Research lag bei 11,4 Millionen Euro. Da InVision keinen Ausbau der Personalkapazitäten plant, sei auch in den kommenden Jahren nicht mit bedeutenden Kostensteigerungen zu rechnen. Laut Ellmann beinhaltet diese Entwicklung die Chance eines erheblichen Ergebniswachstums in 2014 und darüber hinaus.

Der vollständige Bericht von Warburg Research vom 15. November 2013 („Cloud funktioniert”) steht ab sofort auf der Internetseite der InVision AG zum Download zur Verfügung: http://www.invision.de/analyst-media-reports.