Umsatz- und Ergebnissteigerung in H1 2007 bestätigt Erfolg der Internationalisierungsstrategie

  • Konzernumsatz stieg um 41 Prozent auf 4,82 Millionen Euro
  • Internationalisierung der Geschäftsaktivitäten treibt Wachstum an
  • Erfolgreicher Börsenstart im Juni sichert Kapitalbasis für weitere Unternehmensentwicklung

Die InVision Software AG kann für das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres eine anhaltende Umsatz- und Ergebnissteigerung verbuchen. Der Umsatz stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 41 Prozent auf 4,82 Mio. Euro. Davon wurden 53 Prozent von den ausländischen Standorten, außerhalb der Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH), erwirtschaftet. In Summe sind dies 2,557 Mio. Euro (Vorjahr: 1,101 Mio. Euro), was einem Anstieg von 132 Prozent entspricht. Der Umsatz in der DACH-Region ging im ersten Halbjahr leicht um 3 Prozent auf 2,263 Mio. Euro zurück und macht somit einen Anteil von 47 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent) aus. Diese Verlagerung bestätigt eindeutig den Erfolg der Internationalisierungsstrategie von InVision. Die EBIT-Marge hat sich von –26 Prozent auf –21 Prozent verbessert, wobei das operative Ergebnis –989.000 Euro betrug und sich somit im Vergleich zum Vorjahresergebnis um 13 Prozent verringert hat. Im ersten Halbjahr 2007 wurde im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres
(-751.000 Euro) mit 254.000 Euro ein positives Ergebnis nach Steuern erzielt. Auch das Ergebnis je Aktie hat sich entsprechend positiv entwickelt und weist im Vergleich zum Vorjahresergebnis von –0,34 Euro eine Steigerung auf 0,11 Euro im ersten Halbjahr 2007 auf, jeweils bezogen auf 2,235 Mio. Aktien.

Steigende Umsätze

Die Umsatzsteigerung resultierte hauptsächlich aus der Steigerung der Dienstleistungsumsätze um 179 Prozent auf 1,763 Mio. Euro (Vorjahr: 631.000 Euro) und der Erhöhung der Wartungserlöse um 29 Prozent auf 1,491 Mio. Euro (Vorjahr: 1,153 Mio. Euro). Der deutliche Anstieg der Dienstleistungsumsätze ist in dem Ausbau der Servicekapazitäten im zweiten Halbjahr 2006 und der nach wie vor hohen Auslastung im Bereich Professional Services begründet. Der Anstieg der Wartungsumsätze ist eine direkte Folge der erhöhten Wartungsbasis aufgrund der Lizenzumsätze mit Neu- und Bestandskunden im Vorjahr sowie einer gleich bleibenden Kundentreue. Der Lizenzumsatz ging leicht um 5 Prozent von 1,64 Mio. Euro auf 1,566 Mio. Euro zurück, da er im ersten Halbjahr vornehmlich aus Umsätzen mit Bestandskunden sowie kleineren und mittleren Neukunden bestand, jedoch im Gegensatz zum Vorjahr keine Lizenzumsätze aus Großprojekten beinhaltete.

Erfolgreicher Börsengang sichert weitere Unternehmensentwicklung

Seit dem 18. Juni 2007 ist die InVision Software AG im Prime Standard der Deutschen Börse notiert. Im Rahmen des IPOs wurden insgesamt 1.077.000 Aktien, davon 714.996 Aktien aus einer Kapitalerhöhung, erfolgreich platziert. Die Mehrzuteilungsoption wurde vollständig ausgeübt, der Streubesitz liegt bei ca. 48 Prozent. Der Gesellschaft sind durch die Kapitalerhöhung brutto rund 22,9 Mio. Euro zugeflossen. Die liquiden Mittel sind gegenüber dem 31.12.2006 von 142.000 Euro auf 20,223 Mio. Euro angestiegen, während die Finanzverbindlichkeiten von 879.000 Euro auf 34.000 Euro gesunken sind. Bei einer Eigenkapitalquote von 80 Prozent (31.12.2006: 4 Prozent) beträgt das Eigenkapital nun 21,519 Mio. Euro (31.12.2006: 247.000 Euro) und bietet eine solide Basis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft. Die Bilanzsumme hat sich hauptsächlich durch die Erhöhung des Eigenkapitals auf 26,908 Mio. Euro erhöht (Vorjahr: 5,711 Mio. Euro). Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit, der vornehmlich durch den Mittelzufluss aus Großprojekten bestimmt ist, erreichte im ersten Halbjahr -57.000 Euro (Vorjahr: -682.000 Euro). Dies entspricht einem Anteil von -1 Prozent am Konzernumsatz (Vorjahr: -20 Prozent).

Ausblick

InVision verfolgt weiterhin eine konsequente Wachstumsstrategie zur Gewinnung von Neukunden und der Erschließung von zusätzlichen Umsätzen mit Bestandskunden. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahrs 2007 werden vor allem die internationalen Vertriebs- und Servicekapazitäten in den bestehenden Standorten verstärkt und die Position des Unternehmens als einer der weltweit technologisch führenden Anbieter für Lösungen zum unternehmensweiten Workforce Management weiter ausgebaut. Zusätzlich werden die Investitionen in die Weiterentwicklung der Produktlinie, InVision Enterprise WFM, kontinuierlich ausgeweitet. Mit Blick auf erfolgreich abgeschlossene Pilotprojekte bei internationalen Großkunden im Verlauf der ersten Jahreshälfte ist für das gesamte Geschäftsjahr 2007 mit einer deutlichen Umsatz- und überproportionalen Ertragssteigerung zu rechnen.